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Sebastian Frech

DIE LINKE lehnt die Sanierung der Hafenstraße in geplanter Form ab

 

Während die Sanierung der Lauergasse, mit vielen Anwohnerinnen und Anwohnern für lt. Planung selbst in der teuersten Variante (mit Pflaster) 556.000 Euro geschafft werden soll, werden 1,9 Millionen Euro für die Sanierung der deutlich kürzeren Hafenstraße veranschlagt. Grund dafür scheint die geplante „Luxus“-Sanierung der Hafenstraße zu sein.
Der Sinn dieser Baumaßnahme erschließt sich nur, wenn man sich die „Luxus“-Neubauten entlang des Yacht-Hafens und des aktuell neu entstehenden Erlus-Geländes anschaut. Es soll mit der Sanierung der Hafenstraße ein „Schandfleck“ korrigiert werden, der das Leben im Reichenviertel wohl sehr belastet. Weniger gut betuchte Bürgerinnen und Bürger der Stadt dürfte das recht egal sein. Eine einfache Teerdecke und Standardsanierung ist für die Hafenstraße genauso ausreichend wie andernorts.

Da der Stadtrat dieser Sanierungsmaßnahme zugestimmt hat, muss die Frage gestellt werden inwiefern hier die Interessen der Bürgerinnen und Bürger hinter die Interessen der Kapitaleigner zurückgestellt wurden und inwiefern dies eine soziale Politik im Sinne aller Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt sein kann.