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Paul Lehr

Böses „Weihnachtsgeschenk“ - Stellenabbau bei Daimler

Eine schöne Bescherung erlebten die rund 350 Leiharbeiter_Innen von Daimler in Wörth, die von ihrer Kündigung zum Jahresende 2015 erfuhren.

Zum großen Teil seit fast fünf Jahren als Leiharbeiter_Innen angestellt, wurden die prekären Verträge immer wieder verlängert.

Um sich der Zuverlässigkeit und Motivation der Angestellten zu versichern, stellte die Konzernleitung immer wieder die Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis in Aussicht.

Offensichtlich Augenwischerei um besser Ausbeutung betreiben zu können.

 

Die Mitarbeiter_Innen, die nun vor dem wirtschaftlichen Aus stehen, deren Lebensplanung aufgebaut war auf den leeren Versprechungen des Unternehmens, haben eine immense Leistung erbracht.
Sie machten Überstunden, arbeiteten trotz Krankheit, akzeptierten ihre grundsätzliche schlechtere Stellung und Bezahlung.

Dafür erwarteten sie nicht einmal Dank. Lediglich planbare Perspektiven und einen sicheren Arbeitsplatz.

 

„Ich habe großes Verständnis für die vorherrschenden Gefühle wie Trauer, Enttäuschung und Resignation. Es mag jeder für sich beurteilen, wie es sich anfühlt, die Existenzgrundlage unter den Füßen weggezogen zu bekommen. Meine Solidarität haben die Leiharbeiter bei Daimler“, so Paul Lehr, Direktkandidat der  LINKEN im Wahlkreis 51 Germersheim.

 

DIE LINKE fordert Daimler auf, die Entlassungen zurückzunehmen und den Menschen ihre zweifelsohne hart verdienten Festanstellungen zu geben. Denn aufgrund ihrer Leistung konnte das Werk in Wörth die guten Ergebnisse der letzten Jahre erzielen.

 

Paul Lehr zum Schluss: „Sofortige Rücknahme der Entlassungen lautet unsere Forderung. Wer sich über Jahre hier bewährt hat braucht eine faire Chance!“